11.02.2017

Das FESTIVAL NEXT GENERATION eröffnet die 7. Austragung in Bad Ragaz

Presse-Mitteilung Festival NEXT GENERATION Bad Ragaz 2017

 

Hoch gelegte Latte beim Eröffnungskonzert

Das FESTIVAL NEXT GENERATION eröffnet die 7. Austragung in Bad Ragaz

 

Der Startschuss ist vollbracht und in einer Weise gelungen, dass man sich kaum mehr vorstellen kann, dass es noch besser werden kann: Das FESTIVAL NEXT GENERATION hat am 10. Februar mit einer festlichen Eröffnung und einem famosen Konzert gleich zu Beginn der 7. Austragung des auf junge Musiker konzentrierte Musikereignis seine Qualität unter Beweis gestellt. Im Bernhard-Simon-Saal des Hotel Grand Resort Bad Ragaz konnte man erleben, was es bedeutet, wenn eine engagierte Mannschaft von Überzeugten sich der Förderung von musikalischen Spitzentalente aus allen Herren Ländern auf die Fahnen schreibt. Prof. Dr. med. Jürg Kesselring, Präsident des Vereins FESTIVAL NEXT GENERATION, erklärte es in seiner Ansprache: Wie in der Neurologie, wo man der Ansicht ist, dass Hirne sich aufeinander einstellen müssen, um eine gemeinsame Richtung zu vollführen, so werden auch die Musiker im Festival zu einer Einheit. Diese Einheit bringe dann diese wunderbaren Momente der Musik hervor. Und genau dies sollte auch die Aufgabe der Politik sein. Martin Klöti, Regierungsrat des Kantons St. Gallen und Vorsteher des Departementes des Innern, hob hervor, dass das FESTVAL NEXT GENERATION ein „Hotspot“ im Kanton St. Gallen sei, da dort etwas geboten würde, „was man nirgendwo anders hört“. Und Christoph Mauchle unterstrich als Vertreter des wichtigsten Sponsors des Festivals, der VP Bank Gruppe, dass es Talent braucht, um erfolgreich zu sein, aber dass dies allein nicht ausreicht: man muss das Talent mit Fleiss und harter Arbeit kombinieren, um diesen Erfolg herbeizuführen. Diesen Erfolg sah er in der Arbeit der VP Bank ebenso erreicht wie bei den jungen Musikern, warum die Unterstützung des Festivals für sein Unternehmen so wichtig sei.

Erst beim 5. FESTIVAL NEXT GENERATION 2015 hatte sich das Ensemble Esperanza, das aus jungen Musikern bestehende Streichorchester, kurz nach seiner Gründung dem Publikum in Bad Ragaz vorgestellt. Mittlerweile hat sich dieses an der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein im Rahmen einer ganzheitlichen musikalischen Ausbildung gebildete Ensemble unter der kenntnisreichen wie umsichtigen Leitung der französischen Geigerin Chouchane Siranossian, die als Konzertmeisterin agiert, zu einem Spitzenensemble entwickelt. Davon konnten sich die Zuhörer beim Eröffnungskonzert nicht nur in der „St. Paul's Suite“ für Streichensemble des englischen Komponisten Gustav Holst überzeugen, sondern auch in der schwungvollen Interpretation der humorvollen Sinfonie D-Dur von Joseph Haydn. Schon in der Wahl dieser Werke erkennt man, dass das Ensemble Esperanza keine Angst vor grossem Repertoire hat und den Vergleich mit weitaus bekannteren Orchestern nicht mehr scheuen muss. Esprit und homogenes Musizieren, das aus dem gemeinschaftlichen Denken der Kammermusik stammt, macht dieses Orchester zu einem Klangkörper der Spitzenklasse. Zeitgleich wurde dann auch die erste CD des Ensembles präsentiert, die neben der dargebotenen Suite von Holst weitere Suiten von Edvard Grieg, Frank Bridge und Carl Nielsen präsentiert.

Ebenfalls am Eröffnungsabend stellten sich auch die beiden diesjährigen „Artists in Residence“ mit einem ersten Auftritt im Festival vor. Die junge slowenische Flötistin Eva-Nina Kozmus brillierte in dem Konzert d-Moll des zweitgeborenen Bach-Sohnes Carl Philipp Emanuel und konnte mit ihrem facettenreichen Spiel überzeugend unter Beweis stellen, dass die Querflöte weitaus mehr ist als nur ein „schön“ klingendes Instrument für „höhere Töchter“ ist, sondern eines, das – richtig gespielt – die Komponisten aller Zeiten zu grossartigen Werken inspirierte. Der zweite Artist in Residence, der belgische Geiger Marc Buchkov, präsentierte gleich zwei Werke: Camille Saint-Saëns’ „Introduktion und Rondo capriccioso“ sowie den wahnwitzig schwungvollen und technisch schwierigen „Zigeunerweisen“ des Spaniers Pablo de Sarasate. Welch ein Talent auch er: Ganz natürlich behandelt er die Violine, als wäre sie schon immer ein Teil von ihm, wäre sie ihm in die Wiege gelegt worden.

 

Mit diesem Auftakt-Konzert haben die Musiker des FESTIVALS NEXT GENERATION zu Beginn der 7. Austragung auch für sich selbst die Messlatte in Bezug auf die musikalische Qualität hoch gelegt. Dennoch kann man bei dem Erforschungsdrang und der Energie der jungen Musiker, die sich nun eine Woche lang dem Publikum im Hotel Grand Resort in unterschiedlichen Besetzungen und mit mannigfaltigen Programmen vorstellen werden, sicher sein: Es wird noch spannender werden!

Abdruck honorarfrei – Belege erbeten.

 

Pressefoto zum Download unter https://www.dropbox.com/sh/q0hhxydalf2ik71/AAA0gJAIlllb4zmhMIBJ3bDDa?dl=0

 

www.festivalnextgeneration.com

Infos und Ticket-Bestellungen unter:

Doris Peter, Festivalbüroleiterin, + 41 (0)81 303 2004

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