21.02.2018

Robert Neumann zeigt sich beim FESTIVAL NEXT GENERATION facettenreich

Presse-Mitteilung Festival NEXT GENERATION Bad Ragaz 2018

 

Jungpianist beweist musikalische Universalität

Robert Neumann zeigt sich beim FESTIVAL NEXT GENERATION facettenreich

 

Wenn man als „Artist in Residence“ beim FESTIVAL NEXT GENERATION eingeladen wird, muss man nicht nur ein grosses Mass an Können mitbringen, sondern auch eine gewisse Universalität als Musiker. Denn ein „Artist in Residence“ sollte sich dem Publikum in unterschiedlichen Genres seines instrumentalen Könnens vorstellen: als Solist, Kammermusiker und Teamplayer.

Der 16-jährige Pianist Robert Neumann war bereits zu Gast beim FESTIVAL NEXT GENERATION im Grand Resort Bad Ragaz und war durch seine umfassenden Fähigkeiten aufgefallen. Nun kehrte er als „Artist in Residence“ zurück und konnte sein eigenes erstes Abendprogramm gestalten.

Die erste Hälfte des Programms gestaltete Neumann traditionell solistisch. Doch schon in der Haydn-Sonate e-Moll spürte man die eigenen Ideen und die faszinierende Inspirationsfähigkeit dieses pianistischen Jungtalents. Ob er hier und da einmal die Oberstimme in einer höheren Oktave spielte, ob er die bei Haydn zahlreichen Wiederholungen mit neuen Nuancen versah, ob er vehement in der Aussage wurde oder brillant-virtuos aufspielte: Er konnte die Aufmerksamkeit der Zuhörer in jeder Sekunde einfangen. Das gelang ihm auch in Franz Schuberts „Wanderer-Fantasie“, in der er den Gedankenspielen rund um das Thema aus Schuberts Lied „Der Wanderer“ emphatisch nachsann.

Zum zweiten Teil des Abends hatte er sich dann seine kammermusikalischen Freunde, die Geigerin Milena Wilke und den Cellisten Lev Sivkov, eingeladen, um zuerst Rachmaninows Klaviertrio Nr. 1 („Elégiaque“) tief emotional zu gestalten. Doch am Ende dieses Konzertprogramms bewies Robert Neumann sich nicht nur als Kammermusiker, sondern auch als Komponist.

Sein Klaviertrio trägt bereits die Opusnummer 13 und ist mit vier Sätzen ein formal eher klassisch angelegtes Werk, wobei die Sätze im einem Guss gespielt werden. Es war eine Uraufführung und damit doppelt spannend für die Zuhörer; zu erleben, wie Neumann unter all den Einflüssen, die er als gebildeter Musiker hat, eine eigenen Tonwelt kreiert, die allen drei Musikern ihre Gestaltungsfreiheit und Individualität lässt, ohne dabei dass Gemeinsame zu vernachlässigen. Es ist ein bewegendes Werk, das am Ende – changierend zwischen volkstümlich burschikosem Tanz und einem tief empfunden Trauermarsch – einen faszinierenden Abschluss fand. Das Publikum war begeistert davon, dass man in Bad Ragaz im FESTIVAL NEXT GENERATION solch einen Abend erleben durfte, mit einem Talent, das selten ist und das bereits mehrfach ins Festival eingeladen wurde. Und die Zuhörer, die regelmässig die Konzerte der vergangenen Jahre besuchten, erinnern sich an die Entwicklung von Robert Neumann. Mit ihm hatte man wieder einen weiteren würdigen Artist-in-Residence eingeladen. Bravo!

 

 

Abdruck honorarfrei – Belege erbeten.

Pressefotos zum Download unter https://www.dropbox.com/sh/svwfq4tiew7r9vs/AACoSQNBuNpCmMpX8uIJKHmOa?dl=0

 

www.festivalnextgeneration.com

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